Jubel-Wochenende

Der Dominikanerorden wird 800 Jahre alt, und bekanntlich muss man die Feste feiern, wie sie fallen. Dieses Jubiläum ist nun so groß, dass es nicht nur auf ein einzelnes Datum fällt, sondern von uns das ganze Jahr lang gefeiert wird. An diesem Wochenende waren jetzt die zentralen Feiern der beiden deutschen Provinzen in Köln.

Unsere Brüder hatten ein buntes Programm zusammengestellt, das mich schon allein durch seine Vielfalt begeistert hat: Am Freitagabend haben wir in Heilig Kreuz eine feierliche Vesper gesungen und uns anschließend als Dominikanische Familie getroffen. Am Samstag gab es erst den formellen Festakt im Maternushaus mit Musik, szenischen Darstellungen und den Grußworten des päpstlichen Nuntius, des Erzbischof, der Oberbürgermeisterin und div. anderer Gratulanten. Dabei fand ich die Glückwünsche um so gelungener, je näher jemand am Orden dran war.

Am Nachmittag ging es dann vor St. Andreas weiter mit Musik von unserer Kinderdorfband „LaTaste“ und einer Vorführung unseres Kinderdorfzirkus „Torkellini“, mit Kuchen und Kölsch – bis abends der Chor von St. Stephan den glanzvollen Abschluss bildete.

Am Sonntag schließlich haben wir in St. Andreas noch das große Hochamt gefeiert, wieder mit dem Nuntius und Kardinal Woelki. Ein Mitbruder erzählte mir, sie hätten die Kirche von 250 Plätzen auf 600 „hochbestuhlt“. Wer mal in den Gottesdienst reinschauen möchte, das Domradio hat ihn in der Mediathek: http://www.domradio.de/video/pontifikalamt-aus-st-andreas-koeln-800-jahre-dominikanerorden

 

3 Comments


  • Es war schoen am Samstag auf der Lindenstrasse. Die Predigt vom Kardinal habe ich mir auf dem Laptop angesehen.

  • Eine schöne Zusammenfassung, liebe Barbara!
    Ich habe schon lange nicht mehr so toll gefeiert.

  • Barbara Offermann

    Das freut mich. Ich fand das Fest auch sehr gelungen und hatte den Eindruck, dass das den meisten Menschen um mich her auch so ging.

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