Magnificat II: Befreit?
16. August 2019
Perspektivwechsel
19. August 2019

Warnung: dies ist keine Szene von Loriot sondern tatsächlich passiert. In diesem Sommer. Wo spielt keine Rolle. Darum sind die Namen auch frei erfunden.

Es regnet in Strömen.

Anna freut sich: “Heute müssen wir keine Blumen gießen.”

Berta entgegnet: “Aber es ist immer noch viel zu wenig Wasser. Insgesamt.”

Keine Antwort.

Berta: “Morgen hat meine Nichte Sommerfest in Hinterpusemuckel. So einen Regen wie heute und die letzten Tage können die da aber nicht brauchen. Das ist nicht schön. Es könnte eigentlich endlich mal richtig Sommer werden.”

Ich atme ein. Ich atme aus. Ein klarer Fall für “nicht ärgern, nur wundern!” Aber ich wundere mich schon sehr. Wie oft machen wir uns das Leben unnötig kompliziert und schwer, weil wir uns einfach daran gewöhnt haben, die Dinge von der negativen Seite zu sehen? Und viel wichtiger: wie gewöhnen wir uns das wieder ab?

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