Erwartung

Im Moment befinden wir uns gewissermaßen „zwischen den Jahren“. Am vorigen Sonntag haben wir das Christkönigsfest gefeiert, das letzte Fest des alten Kirchenjahres. Am nächsten Sonntag beginnt der Advent und damit das neue Kirchenjahr. (Also befinden wir uns in Wirklichkeit noch im alten Kirchenjahr. Aber zwischen Weihnachten und Neujahr ist man ja auch nicht wirklich außerhalb der Zeitrechnung.)

Natürlich weiß ich, dass in den Geschäften und in der Werbung schon alles auf Weihnachten eingestellt ist. Aber wir Christen sind Genießer: wir zelebrieren die Erwartung. Für mich persönlich ist es einfach schön, dass wir diese Zeiten haben, die mit ihrem unterschiedlichen Charakter meinen Jahresablauf prägen: Im Dezember ist eben Advent. Erst am 24./25. Dezember beginnt Weihnachten und dauert dann bis zum 6.Januar.

Ende Dezember ist Wintersonnenwende, die dunkelste Zeit im Jahr. Es ist kein Zufall, dass wir genau dann die Geburt Jesu feiern. In der Mitte der Nacht liegt der Anfang des neuen Tages. Gott wurde Mensch und hat damit das Licht in die Welt gebracht, das Frieden und Heil bringen soll. Kurz gesagt: Jesus Christus ist unser Licht. Deshalb werden wir in unserem Adventskalender hier im Blog jeden Tag ein Licht anzünden, bis Sein Licht kommt. Noch sind die Kerzen kalt, aber es dauert nicht mehr lange.

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