Katholikentag: gemeinsam und privat

Die große Vielfalt der Katholikentage ist für mich immer wieder beeindruckend – und gleichzeitig AusstellungGrund zu leisem Stöhnen und Jammern: so viele attraktive Angebote, die man nicht alle wahrnehmen kann! Diesmal war es etwas leichter. Dadurch, dass ein Großteil meiner Zeit sowieso mit Gemeinschaftsaktivitäten verplant war, blieb gar nicht mehr so viel zur Auswahl. Weniger Wahl, weniger Qual der Wahl.

LehmannAber dennoch hatte ich jeden Tag einige Stunden für mich, die ich auch gut genutzt habe. Da gab es Podiumsdiskussionen („Ich glaub‘ nichts, mir fehlt nichts“, „Glauben denken mit Esprit“) und Podiumsgespäche (Kardinal Lehmann mit Prof. Krause zum Thema 100 Jahre Katholikentag). Es gab Ausstellungen: „Glaube ist vernünftig“ fiel zu meiner großen Enttäuschung aus, aber beim Bonifatiuswerk konnte man lesen und aufschreiben, was (mir) heilig ist. Es gab jede Menge Konzerte (die Jugendlichen unserer Kinderdörfer habe ich gehört, als sie auf dem Markt spielten, aber die Wise Guys habe ich schweren Herzens Kardinal Lehmann geopfert) und Kabarett (Willibert Pauels: „Kirche, Karneval, Klapse“) – und natürlich (last but noch least) die verschiedensten Gottesdienste: Lichterprozession, dominikanische Messe in der Probsteikirche, dominikanische Vesper in der Betlehemkirche, dazu die großen Gottesdienste zu Beginn und Schluss…Pinguin

Dabei war dieser Katholikentag so familiär, dass man eigentlich nie allein war. Selbst wenn ich anfangs niemanden gefunden hatte, der zu einer Veranstaltung mitwollte, begegnete ich meistens unterwegs irgendjemandem, den ich kannte, und der dann mitkam.

Ach ja: neben all der Arbeit, dem Beten und den vielen Veranstaltungen blieb auch noch Zeit, einfach nur den Sommer zu genießen, z.B. mit in der Milchbar Pinguin – wo Schwestern halt am liebsten chillen…

 

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